Die Diagnose Demenz bedeutet für die Betroffenen und Angehörigen einen belastenden Einschnitt.palliativpflege-2
In Deutschland leben heute bis zu 1,4 Millionen Menschen die an Demenz erkrankt sind.
Diese Zahl wird durch den demographischen Wandel in den nächsten Jahren sicherlich steigen. Es gibt bis heute keine gesicherten Kenntnisse darüber, wo die Ursachen zu finden
sind und es gibt bis heute auch keine ausschließlichen Heilungsmöglichkeiten.
Allerdings hat man festgestellt, dass man mit der richtigen Behandlung und Therapie das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen kann und somit Fertigkeiten länger erhalten bleiben.

Was genau bedeutet Demenz?

Demenz bedeutet, der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit.
Man unterscheidet zwischen der am häufigsten vorkommenden degenerativen Demenz vom Alzheimer-Typ und der vaskulären Demenz- sprich der gefäßbedingten Demenz.
Am Anfang der Krankheit stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit im Vordergrund. Später verschwinden auch eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses.
Jede Demenzerkrankung verläuft unterschiedlich. Bei manchen Patienten schreitet die Krankheit sehr schnell voran bei anderen dauert es Jahre bis Verschlechterungen des Gedächtnisses wahrgenommen werden.

Was für Therapiemöglichkeiten gibt es?

Bei der Therapie unterscheidet man eine medikamentöse Behandlung und eine unterstützende nicht medikamentöse Behandlung.
Beide Behandlungen sollten Hand in Hand laufen um eine größtmögliche Verzögerung des Krankheitsverlaufes zu erzielen.
Sollten Sie Anzeichen einer Demenz vermuten, sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Vertrauens.