logo_header_deWenn im Alter das Gehen ohnehin immer schwerer wird, verursachen Fußfehlstellungen und Zehendeformationen wie Spreizfuß, Hohlfuß und Hallux valgus zusätzliche Schmerzen. Nach wenigen Schritten tun die Füße weh, das Laufen wird zur Tortur. Fußfehlstellungen und Zehendeformationen sind zum Teil Veranlagung, zum Großteil aber entstehen sie, wenn über Jahre falsche Schuhe getragen werden, oder durch Krankheiten wie Rheuma. Deshalb äußern sich Fußfehlstellungen und Verformungen der Zehen meist erst im Alter schmerzhaft. Zu einer operativen Korrektur von Fehlstellungen und Deformationen raten Ärzte nur in schwerwiegenden Fällen. Um Fußschmerzen und Begleiterscheinungen zu lindern, kommen deshalb fast immer orthopädische Hilfsmittel wie Schuheinlagen und Schienen (erhältlich zum Beispiel im Onlineshop von walzvital) zum Einsatz.

Ursachen schmerzender Füße

Die Ursachen für Fußschmerzen und damit verbundenen Begleiterscheinungen sind vielfältig. Bei älteren Menschen sind die häufigsten Ursachen

  • Verformungen der Füße wie Senkfuß, Spreizfuß oder Hohlfuß
  • Zehendeformationen wie Hallux valgus oder Hammerzehen
  • Fersensporn
  • Hühneraugen und Schwielen

Während bei einem gesunden Fuß das Körpergewicht gleichmäßig über den gesamten Fuß verteilt wird, ist dies bei Fußfehlstellungen nicht möglich. Stattdessen kommt es zu Überbelastung und Überbeanspruchung bestimmter Teile des Fußes, der Sehnen und Bänder in Fußgelenk und Unterschenkel. Damit verbunden sind Schmerzen in der Beinmuskulatur sowie in Knien und Rücken, welche durch Schonhaltungen entstehen. Werden diese Symptome nicht behandelt, zeigen sich Fußfehlstellungen spätestens im Alter auch als sichtbare Verformungen der Füße. Nicht selten sind weitere Folgen von Senkfuß, Spreizfuß oder Hohlfuß Zehendeformationen wie Hallux valgus, Hühneraugen oder ein Fersensporn.

Schuheinlagen helfen

Wenn eine Operation nicht in Frage kommt, lindern spezielle Schuheinlagen die Beschwerden von Fußfehlstellungen, Zehendeformationen und Hühneraugen. Sie stellen die normale Fußstatik wieder her, indem sie die Fehlstellung korrigieren, den Fuß stabilisieren und ihn in die richtige Stellung bringen. Je nach Fußfehlstellung wirken Einlegesohlen dabei auf unterschiedliche Weise. Bei Senkfuß und Spreizfuß gibt das Fußgewölbe an der Innenseite beziehungsweise an den Zehen nach, da das Körpergewicht nur auf der Fußinnenseite oder auf dem Zehenballen lastet. Hier stützen Einlagen das Fußgewölbe und verteilen die Gewichtsbelastung über die Mitte zur Außenseite des Fußes. Schuheinlagen für die Behandlung eines Hohlfußes vergrößern hingegen die Auftrittsfläche des Fußes, da bei dieser Fußfehlstellung das Fußgewölbe nicht mehr abflacht und das Gewicht nur auf Zehen und Ferse lastet. Durch die Einlagen wird die Gewichtsbelastung wieder über den gesamten Fuß verteilt. Bei einem Fersensporn kommt es aufgrund des ausgelagerten Knochenmaterials zu stechenden Schmerzen beim Aufsetzen der Ferse. Einlagen für die Behandlung eines Fersensporns haben deshalb eine Aussparung oder Polsterung, wodurch die Ferse beim Auftreten entlastet wird. Korrigierende Schienen helfen bei einem Hallux valgus, bei dem die Großzehe abnormal nach innen gebogen ist. Sie korrigieren die Fehlstellung der Großzehe und entlasten den Zehenballen. Auch Einlegesohlen, welche den Zehenballen in der Mitte anheben und damit den Druck von der Großzehe nehmen, dienen der Schmerzlinderung. Das Problem bei Hammerzehen ist die hammerartige Krümmung der Zehen, bei welcher das Mittelglied nach oben und das Endglied nach unten gewölbt sind. Entlastungspolster nehmen hier den Druck von den hammerartig nach unten gewölbten Endgliedern, während Zehenschläuche die Hammerzehen begradigen. Hühneraugen sind häufige Begleiterscheinungen von Zehendeformationen und entstehen durch Reibung an überbelasteten oder verformten Stellen. Mit Einlegesohlen für die jeweilige Fehlstellung werden automatisch auch Hühneraugen reduziert, da durch die Korrektur der Fehlstellung weniger Reibung entsteht.

Schuheinlagen: Maßanfertigung oder konfektioniert?

Bei Schuheinlagen unterscheidet man zwischen konfektionierter Ware und Maßanfertigungen. Der Vorteil von maßangefertigten Einlagen ist eine optimale Entlastung und Stützung, da die Einlegesohlen individuell an den Fuß angepasst werden. Jedoch müssen Maßanfertigungen vom Orthopäden verschrieben werden, und auch dann ist die Selbstbeteiligung an den Herstellungskosten sehr hoch. Konfektionierte Ware hingegen ist in Apotheken, Drogerien oder Onlineshops preisgünstig erhältlich. In den meisten Fällen sind konfektionierte Einlegesohlen sehr gut geeignet und bieten ausreichend Entlastung. Auch müssen Einlagen nur in schweren Fällen unbedingt maßgefertigt sein. In jedem Fall sollten Schuheinlagen, egal ob Maßanfertigung oder Konfektionsware, täglich getragen werden.