Pflegeheime unterscheiden sich auch in der Größe und speziell für Demenzpatienten sollte dabei darauf geachtet werden, dass die Einrichtung nicht zu groß ist. Auch zu große Altenheime sind für Senioren nicht immer die erste Wahl. Einrichtungen mit mehr als 100 Heimbewohnern lassen zu viele Eindrücke auf ältere Bewohner einwirken und vor allem für Demenzpatienten sind im Pflegeheim regelmäßige Kontakte, eine vertraute Umgebung und feste Ansprechpartner sehr wichtig. Deshalb eignen sich für für Menschen, die an Demenz leiden, vor allem kleine Pflegeeinrichtungen, berichtet das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).

In größeren Pflegeheimen arbeiten zudem deutlich mehr Pflegekräfte, die im Schichtdienst häufig wechseln und Demenzkranke so nur unnötig zusätzlich verwirren. Sie sind mit mehr Bezugspersonen konfrontiert als in einem kleineren Heim mit z.B. nur 50 Plätzen. Kleinere Einrichtungen haben auch den Vorteil, dass sie oft sehr nahe am alten Wohnort gelegen sind. Das mache vieles einfacher. Kontakte in der Nachbarschaft können so weiter gepflegt werden, da das Haus zu Fuß bequem erreichbar bleibt.

Welche Größe sollten zeitgemäße Einrichtungen für alte Menschen mit Pflegebedarf haben?
Die großen “Betonklötze“ gehören fast überall schon längst der Vergangenheit an. Der Ruf, „unangemessen,unmodern, unausgelastet“ eilt ihnen voraus und der Trend geht eher hin zu kleineren Einrichtungen, die in das Wohnquartier eingebettet sind und zum Beispiel auf Menschen mit Demenz spezialisiert sind.

Hier setzen auch Konzepte wie Hausgemeinschaften, Senioren Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenhäuser und die KDA-Quartiershäuser an. Diese orientieren sich immer mehr am Wunsch der pflegebedürftigen Menschen nach mehr Selbstbestimmung und ihren Bedürfnissen nach einem Leben in der Privatheit, in einer Gemeinschaft und in der Öffentlichkeit.

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