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Flüssigkeitszufuhr im Alter

Neben der richtigen Ernährung im Alter, wird auch das richtige Trinken im Alter oft unterschätzt. Ein Flüssigkeitsmangel und Austrocknungszustände (Dehydration) können schnell schwere Folgen haben. Sollten Senioren zu wenig trinken, ist dies aber nicht ungewöhnlich und kann verschiedene Gründe haben. Das Durstgefühl lässt im Alter einfach nach. Viele Senioren leiden auch unter Flüssigkeitsmangel durch eine geringere Nahrungsaufnahme weniger Flüssigkeit über Lebensmitteln aufgenommen wird. Andere sparen bei der Flüssigkeitszufuhr weil sie Angst vor Inkontinenz haben, sie die Wasserkisten nicht mehr die Treppen hochtragen können oder weil sie es schlicht vergessen.

Eine falsche Bescheidenheit bei der Flüssigkeitszufuhr hat aber oft erhebliche Konsequenzen, die von Außenstehenden nicht immer gleich auf einen simplen Flüssigkeitsmangel zurückgeführt werden.

Ein erwachsener Mensch braucht am Tag 2 bis 3 Liter Flüssigkeit, um seine Organe hinreichend zu versorgen. Dies gilt vor allem für Senioren. Unser Körper verliert ständig Wasser über die Nieren, den Darm, die Haut oder einfach nur durch das Luft holen. Bei bestimmten Krankheiten wie Fieber oder Durchfall, großer Hitze, längeren Aufenthalten in überhitzten Räumen oder körperlichen Anstrengungen ist der Bedarf sogar noch größer. Wenn die Niere bei Senioren langsam die Fähigkeit verliert, den Harn zu konzentrieren, scheidet der Körper zusätzlich noch mehr Wasser aus und die Wahrscheinlichkeit eines Flüssigkeitsmangels wird größer.

Folgen von Flüssigkeitsmangel und Austrocknungszuständen

Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr führt zu verminderten körperlichen und geistigen Leistungen. Erste Anzeichen einer mangelnden Flüssigkeitszufuhr sind

  • ein trockener Mund,
  • trockene Schleimhäute,
  • ein konzentrierter, dunkler Harn,
  • schlaffe Haut sowie
  • Schwindelanfälle und Schwächegefühle.

Die Körpertemperatur steigt an und der Puls wird spürbar schneller. Schon nach sehr wenigen Tagen ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann der Körper harnpflichtige Substanzen nicht mehr hinreichend ausscheiden. Sollte nicht schnell Hilfe zur Stelle sein, kann es auch zu einem Kreislauf- oder Nierenversagen, Bewusstlosigkeit oder im schlimmsten Falle zum Tod kommen. Ein Flüssigkeitsmangel ist nicht zu unterschätzen und sollte sehr ernst genommen werden.

Wie viel Flüssigkeit benötigt ein älterer Mensch?

Jeder Körper verliert permanent Wasser über Nieren, Darm, Haut und die Atmung. Ein Flüssigkeitsmangel droht quasi jederzeit und darum gibt es nichts, was unsere Körper besser am laufen hält als die ständige Versorgung mit Mineralwasser.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt älteren Menschen die tägliche Flüssigkeitszufuhr von 2,25 Litern. Davon sollten ca. 0,75 l auf feste Nahrung in der Form von Obst, Gemüse, Salaten oder Milchprodukten entfallen und 1,5 l auf Getränke, die durch Suppen und Brühen ergänzt werden können.

Wer den eigenen Flüssigkeitsbedarf berechnen möchte, sollte zwischen 30 und 40 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht veranschlagen. Für eine 70 kg schwere Person hieße das eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,1 Liter. Bei großer Hitze oder körperlicher Belastung steigt der zusätzliche Bedarf schnell.

Besonders geeignete Getränke sind

  • reguläres Trinkwasser,
  • Mineralwasser,
  • stilles Wasser,
  • verdünnte Obstsäfte und Saftschorlen sowie
  • Früchte- und Kräutertees.

In Maßen kann auch Kaffee, schwarzer Tee und Bier oder Wein getrunken werden. Vermeiden Sie unbedingt Getränke mit zu viel Zucker wie diverse Limonaden und “Energydrinks”.

Maßnahmen zur Vermeidung von Flüssigkeitsmangel

Folgendes können Sie tun, um einem Flüssigkeitsmangel im Alter vorzubeugen:

  • Generell zu allen Mahlzeiten Getränke anbieten
  • Auch zwischen den Mahlzeiten immer wieder an das Trinken erinnern und Pflegebedürftigen im Zweifelsfalle Getränke anreichen
  • Die leeren Gläser oder Trinkbecher regelmäßig wieder auffüllen und in Reichweite stellen. Das regelmäßige Trinken sollte Teil des Alltags werden.
  • Zwischen verschiedenen Kalt- und Heißgetränke abwechseln
  • Getränke gut sichtbar im Zimmer oder in der Wohnung platzieren
  • Demenzkranke trinken häufiger, wenn Sie gefärbte oder farbige Flüssigkeiten angeboten bekommen
  • Wasserhaltige Lebensmittel wie z.B. Melonen oder Gurken anbieten.

Ein kleiner Trinkplan kann für Senioren einfache Hilfe bei der regelmäßige Flüssigkeitszufuhr leisten. Bei Patienten mit Herzinsuffizienz oder gestörter Nierenfunktion sollte dabei hinsichtlich des Flüssigkeitsbedarfs unbedingt ein Arzt zugezogen werden.

Beispiel eines Trinkplans für Senioren

  • Frühstück: 2 Tassen Milchkaffee, Tee oder Kakao (250 ml)
  • Kleine Mahlzeit zwischendurch: 1 Glas Saftschorle oder Buttermilch (200 ml)
  • Mittagessen: 1 Glas Mineralwasser (200 ml), 1 Teller Suppe (150 ml)
  • Zwischenmahlzeit: 1 große Tasse Tee oder Milchkaffee (200 ml)
  • Abendessen: 2 Tassen Kräutertee (300 ml)
  • Am Abend: 1 Saftschorle, Mineralwasser oder 1 Glas Bier bzw. Wein oder Weinschorle (200 ml)
  • Gesamtmenge: 1500 ml

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