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Selbstverteidigung für Senioren – Vorsicht ist die beste Verteidigung

Selbstverteidigung für Senioren und Seniorinnen wird in immer mehr Städten angeboten. Dabei soll niemand zum furchtlosen Straßenkämpfer ausgebildet werden und niemand ist für ein wenig Unterricht in Selbstverteidigung zu alt. Vergessen Sie die Fernsehserie "Kung Fu" oder die atemberaubenden Kunststücke des Kultschauspielers Bruce Lee. Auch wer körperlich nicht mehr so richtig fit ist, kann an Kursen zur Selbstverteidigung für Senioren teilnehmen. Selbstverteidigungskurse für Senioren bieten einfache Verteidigungstechniken, die auch ohne großen Kraftaufwand zu schaffen sind.

Vor allem soll mit Kursen zur Selbstverteidigung für Senioren etwas für das Selbstbewusstsein der älteren Generation getan werden. In den Kursen wird unterrichtet, wie Sie brenzlige Situationen rechtzeitig erkennen und vermeiden. Angriff ist mitnichten die beste Verteidigung und "Vorsicht ist der bessere Teil der Tapferkeit", wie schon der antike Dichter Cicero wusste.

Selbstverteidigungskurse für Senioren – Mehr Selbstbewusstsein im Alter

Für den Notfall lernen Sie in Selbstverteidigungskursen für Senioren altersgerechte Methoden, einen Gegner zu überraschen um dann schnell die Flucht zu ergreifen. Dafür werden brenzlige Situationen in Rollenspielen einstudiert und mögliche Reaktionen durchgespielt. Es geht nicht darum, den Gegner kinoreif außer Gefecht zu setzen. Dafür fehlt Senioren im Ernstfall meist die Ausdauer und die Kraft. Trotzdem lernen die Teilnehmer bei der Selbstverteidigung für Senioren, wie man sich aus einem Klammergriff lösen oder jemand überraschend den Arm umdrehen kann. Auch unfaire Tritte unter die Gürtellinie werden trainiert, aber die Vermeidung eines Kampfes ist auch für Senioren immer die beste Form der Selbstverteidigung.

Die Angst von älteren Menschen vor Überfällen und Straßengewalt ist groß. Viele Senioren und Seniorinnen trauen sich abends kaum noch aus dem Haus, weil sie nicht wissen, wie sie einer Gruppe pöbelnder Jugendlicher und potentiellen Gewalttätern gegenübertreten sollen. Hier setzen die Kurse zur Selbstverteidigung für Senioren an und helfen dabei, übertriebene Ängste abzubauen. Wer Selbstbewusst auftritt, wird verschiedenen Studien zufolge auch seltener zum Opfer von Gewalttaten und geht entspannter durchs Leben.

"Wir haben gemerkt, dass es speziell für Frauen immer schwieriger wird, abends rauszugehen", sagt Gabriele Pechel, Referentin in der Altenpastoral im Erzbistum Köln. Weil die Ängste größer, hat man in Köln den Kurs "Selbstbewusst und sicher ins Alter" ins Leben gerufen. Ziel ist es dabei, "die Frauen zu stärken, um ihre Angst nicht zu groß werden zu lassen". In fast allen Städten Deutschlands gibt es ähnliche Projekte.

Selbstverteidigungskurse für Senioren – Die Alten schlagen zurück

Im Gegensatz zu den Selbstverteidigungskursen für Jüngere stehen bei der Selbstverteidigung für Senioren nicht ausgefeilte Kampfkunsttechniken wie beim Karate oder Ju-Jutsu im Vordergrund. "Sie brauchen keine Grundfitness mitzubringen", erklärt Gabriele Pechel. "Sich wehren ist keine Frage der körperlichen Kraft und hat eher mit Geschicklichkeit und Treffsicherheit zu tun. Vor allem Selbstwahrnehmung, Konzentration und einfache Schlagtechniken werden trainiert. Die Übungen sind so gestaltet, dass auch jede Frau sie ausführen kann". Und falls Ihnen in Sachen Sport im Alter nach ein wenig Action ist, sollte Sie es mal mit Wingtsun für Senioren versuchen.

Selbstverteidigungskurse für Senioren in Ihrer Nähe

Selbstschutz bedeutet nicht, andere zu attackieren. "Zu 95 Prozent geht es um Vermeidung gefährlicher Situationen", erläutert Pfarrerin Susanne Domnick von der evangelischen Kirchengemeinde Friedberg in Hessen, wo ebenfalls mehrmals im Jahr Selbstverteidigungskurse für Senioren angeboten werden. "Ältere Menschen können sich nicht gegen brutale Angriffe wehren. Sie können aber lernen, gefährliche Situationen zu vermeiden." Wer es z. B. mit aggressiven Jugendlichen zu tun bekommt, sollte diese nicht mit den Augen fixieren, auf Beschimpfungen nicht reagieren und der Bande möglichst sofort ausweichen. "Aber egal wie alt man ist, man kann sich immer wehren. Jemand, der aufrecht und sicher geht, wird seltener angegriffen", erläutert Gabriele Pechel.

Polizeihauptkommissar Peter Rettinger aus Würzburg warnt allerdings, sich trotz erfolgreich absolvierter Selbstverteidigungskurse für Senioren nicht zu überschätzen: "Wir empfehlen bei fast allen Dingen, deeskalierend zu handeln." Dieben sollte man nicht gleich einen Hieb mit dem Regenschirm verpassen, sondern sie besser mit der Handtasche davonlaufen lassen und mit dem Handy sofort die Polizei alarmieren. "Wenn ich mit Gewalt dagegen halte, kann es sein, dass der Täter mit Gewalt antwortet, obwohl er das eigentlich gar nicht beabsichtigt hat", sagt Rettinger.

In vielen Städten gibt es bei Wohlfahrtsverbänden, Volkshochschulen oder Kirchen bereits Selbstverteidigungskurse für Senioren für wenig Geld oder sogar kostenlos. Bundesweit gibt es dazu auch spezielle Angebote zur Verteidigung mit Gegenständen wie Regenschirmen oder dem Spazierstock. Informationen erteilen z.B. die Seniorenbüros, Seniorentreffs, die örtlichen Kampfsportvereine, viele Pflegestützpunkte oder die nächste Dienststelle der Polizei.

Mehr zum Thema in unserem Blog: Seniorenkurse für Spazierstock-Verteidigung

Weitere Tipps in unserem Sicherheitsratgeber für Senioren

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