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Das Sozialwerk Berlin

Das Altenselbsthilfe-und Beratungszentrum des Sozialwerks Berlin e.V. ist das erste in der Bundesrepublik Deutschland, das in voller Verantwortung der betroffenen älteren Menschen steht und von ihnen ehrenamtlich betrieben wird. Es steht unter dem Motto "Ältere Menschen helfen anderen älteren Menschen". Vor vier Jahren begrüßte das Sozialwerk seinen 1-Millionsten Besucher. Gesellige Zusammenkünfte, gemeinschaftsbildende Veranstaltungen, Interessenkreise und ein Besuchsdienst für Pflegeeinrichtungen machen das Leben der Senioren in Berlin seit mehr als 40 Jahren lebenswerter. In unserer großen Reportage zum 40. Jubiläum des Sozialwerks Berlin bekommen Sie einen interessanten Einblick in diese beispielhafte Institution.

Sozialwerk Berlin e. V. - Hintergründe
Kompetenzzentrum "Offene Altenarbeit"
Der Besuchsdienst in Pflegeeinrichtungen
Die Ambulante Rehabilitation
Das Modellprojekt: "Ältere Menschen ermitteln selbst die Situation in stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen"
Interview mit Käte Tresenreuter und Peter Stawenow

Sozialwerk Berlin e. V. - Hintergründe

Das Altenselbsthilfe-und Beratungszentrum des Sozialwerks Berlin e.V. ist das erste in der Bundesrepublik Deutschland, das in voller Verantwortung der betroffenen älteren Menschen steht und von ihnen ehrenamtlich betrieben wird. Es steht unter dem Motto "Ältere Menschen helfen anderen älteren Menschen". Vor vier Jahren begrüßte das Sozialwerk seinen 1-Millionsten Besucher. Gesellige Zusammenkünfte, gemeinschaftsbildende Veranstaltungen, Interessenkreise und ein Besuchsdienst für Pflegeeinrichtungen machen das Leben der Senioren in Berlin seit mehr als 40 Jahren lebenswerter. In unserer großen Reportage zum 40. Jubiläum des Sozialwerks Berlin bekommen Sie einen interessanten Einblick in diese beispielhafte Institution.

40 Jahre Sozialwerk Berlin e.V. - Wie alles begann

Sozialwerk Berlin 1aMit den Erfahrungen aus verschiedenen gemeinnützigen und kirchlichen Einrichtungen gründete das Ehepaar Käte und Harry Tresenreuter zusammen mit Siegfried Philipp, dem damaligen Vorsitzenden des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landesverband Berlin e.V. sowie mit Mitgliedern des Senioren Clubs der Vater-unser-Gemeinde am 6. Dezember 1971 offiziell das Sozialwerk Berlin e.V. als Bürgerinitiative.

Ausschlaggebend dafür war, dass die Mitglieder und Mitarbeiter mehr wollten: Sie wollten ein Begegnungszentrum neuer Art. Sie empfanden das Angebot von vorhandenen "Seniorenfreizeitstätten" als nicht ausreichend und deren Öffnungszeiten von 14:00 bis 18:00 Uhr, montags bis freitags, ungenügend.

Mit dem Verein sollte den Mitgliedern die Möglichkeit zu gemeinschaftsbildenden Zusammenkünften, allgemeinbildenden Veranstaltungen und einer sozialen Betätigung geboten werden.

(Anmerkung der Redaktion: Im Interview mit Frau Tresenreuter, Initiatorin des Sozialwerks und Herrn Stawenow, Leiter des Kompetenzzentrums Offene Altenarbeit Berlin, erfahren Sie die Hintergründe der Anfangszeit.)

Sozialwerk Berlin Die Entwicklung bis heute

Der Verein wurde sehr schnell angenommen. Die Angebote des Sozialwerks Berlin konnten erweitert werden, die Zahl der geselligen und kulturellen Angebote stieg, viele neue Interessenkreise wurden gegründet.

Sofort nach der Wiedervereinigung halfen die Mitarbeiter im anderen Teil der Stadt und in den neuen Bundesländern Selbsthilfe und Besuchsdienste aufzubauen, Ehrenamtlichkeit sichtbar zu machen, Initiativen zu gründen und haben den Arbeitskreis "Selbsthilfe älterer Menschen" ins Leben gerufen. Umfangreiche Kontakte wurden zu Ländern in Mittel- und Osteuropa aufgenommen und im "Freundeskreis Mitteleuropa" konkretisiert. In Tallinn, Estland konnte mit der vorhandenen Erfahrung und Unterstützung im April 1996 ein Selbsthilfezentrum für ältere Menschen eröffnet werden.

Die Aktivitäten der Menschen im Rentenalter wurden dadurch gefördert, dass der Verein ihnen vorwiegend auf sozialem Gebiet ehrenamtliche Aufgaben stellt.

Als wichtigste soziale Aufgabe wurde ein umfangreicher Besuchsdienst in Alten- und Pflegeeinrichtungen aufgebaut. Die Heimbewohner sollen auf diese Weise stärker am Umweltgeschehen teilhaben. Es werden Beschäftigungstherapie in Gruppen, Musiknachmittage sowie Ausflugsfahrten (Dampfer- und Busfahren) für Heimbewohner organisiert. Außerdem wurde ein Beratungsdienst mit und für ältere Menschen ins Leben gerufen. In Veranstaltungen werden bis heute Diskussion über Fragen des Zeitgeschehens abgehalten und Interessenkreise für spezielle kulturelle Gebiete zusammengeführt.

Mit dem "Kompetenznetz für das Alter" wurde ein weiteres bahnbrechendes Modell des Sozialwerks Berlin e.V. verwirklicht, an dem zum ersten Mal Lehre, Professionalität und Selbsthilfe gleichberechtigt teilnahmen.

Das Altenselbsthilfezentrum und die maßgebliche Vereinsarbeit beweisen, wie fähig ältere Menschen sind, ihre Belange selbst in die Hand zu nehmen. Denn: Selbsthilfe und Selbstbestimmung älterer Menschen sind die Zukunft in der offenen Altenarbeit.

Die Philosophie des Sozialwerks Berlin

Mit dem Altenselbsthilfe- und Beratungszentrum werden drei Modelle verwirklicht:

1. Das Zentrum wurde von älteren Menschen geplant, mitfinanziert und gebaut.
2. Das Zentrum wird von älteren Menschen in Eigenverantwortung und auf ehrenamtlicher Basis geführt.
3. Es ist jeden Tag, auch Sonntags und Feiertags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Die Schwerpunkte der Arbeit sind:

  • Selbsthilfe
  • Ehrenamt
  • Besuchsdienst
  • Nutzung des Erfahrungswissens älterer Menschen

Sozialwerk Berlin gesellschaftliche, soziale und seniorenpolitische Aktivitäten

Sozialwerk Berlin 1aZur Zeit bestehen folgende Gruppen, die von älteren Menschen ehrenamtlich geleitet werden: Literatur, Kultur, Gedächtnis-Training, Herren-Gesprächsrunde, Malen, Handarbeiten, Basteln, Singen (2 Chöre), Yoga für Ältere, Gymnastik für Ältere, Damen-Gesprächsrunde, Heimbesuchsrunde, Kartenspielen, Kegeln, Bewegungslehre, The English-speaking circle, wandern, aktuelle Politik. Ende 2008 wurde der 1-millionste Besucher begrüßt.

Zur Verbesserung der Lebensumstände der älteren Generation werden an alle Parteien und verantwortliche Gremien laufend Forderungen gestellt. Das Sozialwerk Berlin ist auch Initiator des richtungsweisenden Modells der aus den Erfahrungen und Forderungen seines Besuchsdienstes entstanden vor 24 Jahren die Koordinierungsstellen für ambulante soziale Rehabilitation älterer Menschen, die sich heute Koordinierungsstellen "Rund ums Alter" nennen und Grundlage zur Errichtung der Pflegestützpunkte bildeten.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist durch eigene Seminare und durch Teilnahme an nationalen und internationalen Seminaren, Fachtagungen und Kongressen, insbesondere auch nach der Öffnung der Grenzen ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Sozialwerks Berlin e.V. geworden.

Forderungen zur Selbsthilfe älterer Menschen

Aus den Erfahrungen der umfangreichen Arbeiten des Sozialwerks Berlin entstanden zehn Forderungen zur Selbsthilfe älterer Menschen:

  • Selbsthilfeinitiativen älterer Menschen müssen mehr Chancen und Wirkungsfelder gegeben werden.
  • Die Selbsthilfe älterer Menschen müsste vor der Gesellschaft noch mehr beachtet und akzeptiert werden, da sie zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.
  • Eigenverantwortliche Selbsthilfe älterer Menschen, denen Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen sozialer Tätigkeitsfelder ermöglicht werden, sollte die Zukunft der offenen Altenhilfe sein.
  • Selbsthilfeinitiativen sollten als gleichberechtigte und gleichwertige Handlungspartner von Behörden und Institutionen gesehen werden.
  • Selbsthilfegruppen müssen eine finanzielle Basis für ihr Betätigungsfeld zur Verfügung haben.
  • Auch Selbsthilfeinitiativen müssen mehr Kontakte untereinander haben und sich gegebenenfalls unter den Schutz eines Vereins oder eine Liga- beziehungsweise Wohlfahrtsverbandes stellen.
  • Inhalte und Aufgaben der Selbsthilfe sollten nur in Eigenverantwortung der Gruppe gewählt werden. Wichtig ist, dass einzelne aus der Gruppe für unterschiedliche Aufgaben Verantwortung übernehmen.
  • Selbsthilfe darf nicht nur Hilfe für sich selbst bedeuten, sondern auch die Mitverantwortung für andere Betroffene.
  • Die Bedeutung von Selbsthilfe älterer Menschen ist hinsichtlich ihres Wirkungsbereiches und als Erweiterung professioneller Hilfe nicht genügend bekannt. Auch hier gilt, dass Stärke und Unabhängigkeit bewusster gemacht und "in Selbsthilfe" genutzt werden muss.
  • Selbsthilfe älterer Menschen muss von den Betroffenen in der Öffentlichkeit selbst dargestellt und vertreten werden.

Lesen Sie weiter: Kompetenzzentrum "Offene Altenarbeit"

Kontakt

Sozialwerk Berlin e.V.
Altenselbsthilfe- und Beratungszentrum
Humboldtstraße 12
14193 Berlin

Tel.: (030) 8911051/52
Fax: (030) 892 6008
Email:
Vorsitzende: Käte Tresenreuter

Geöffnet: Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen!

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